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Wie kann man Leder richtig reinigen und pflegen?

 

Problem:

  • Sie haben bspw. eine hochwertige Aktentasche, einen oft benutzen Lederrucksack oder eine liebgewonnene Handtasche und möchten jetzt gerne wissen, wie man das über die Zeit zwangsläufig dreckig gewordene Leder reinigt?
  • Wie kann man Flecken oder Kratzer auf dem Leder wieder entfernen?
  • Womit reinigt man das Leder am besten?
  • Sieht die Lederreinigung für Glattleder wie z.B. Nappaleder denn anders aus als die Reinigung für Rauleder?
  • Und was ist mit Wildleder, Büffelleder oder Anilinleder?

 

Außerdem möchten Sie das Leder vielleicht möglichst ohne Chemie reinigen. Sie fragen sich, ob es denn bewährte Hausmittel gibt, um Leder richtig zu reinigen bzw. zu pflegen.

 

  • Wie schaut’s also z.B. mit der guten alten Kernseife, der Schmierseife bzw. der Gallseife aus, angeblich wahre Wundermittel, die ja ansonsten für alle möglichen Verschmutzungen seit jeher gute Dienste leisten sollen?
  • Was ist eigentlich mit Wasser? Kann man Leder nicht einfach mit Wasser bzw. mit destilliertem Wasser reinigen? Und wenn ja, was ist dabei zu beachten?

 

Sehen Sie unsere Lösungsvorschläge an...

 

 

 

Tipps & Tricks, um Leder zu reinigen und zu pflegen

 

Lederpflege mit Hausmitteln:

Als Besitzer eines Produkts aus Echt-Leder, also eines Naturprodukts, ist der Wunsch oftmals vorhanden, diesen Artikel möglichst umweltschonend zu reinigen und zu pflegen. Deshalb greifen viele bei der Pflege von Leder gerne auf Hausmittel zurück. Diese Hausmittel basieren aber meist auf tierischen oder pflanzlichen Stoffen. Das führt dann allerdings zu unerwünschten Nebeneffekten. Wird Leder nämlich mit verderblichen Produkten behandeln, verderben diese wiederum auf der Oberfläche des Materials oder im Leder. Das kann nicht gut sein.

 

Die häufigsten verwendeten Hausmittel, die sich aber als falsch erweisen könnten:

 

  • Entfettete, mit Wasser verdünnte Milch: Milch wird ranzig und schadet so dem Leder (Mal ganz abgesehen vom hygienischen Aspekt, wenn man verdorbene Milch auf seinem Lederprodukt verteilt hat)
  • Reinigung mit aufgeschnittenen Kartoffeln: Kartoffeln enthalten Stärke, die sich sichtbar auf dem Leder absetzt.
  • Aufgeschnittene Zwiebel für Wasserflecken: Ein feuchter Lappen tut es oft genauso und verursacht aber keine unangenehmen Gerüche.
  • Bananen: Bananenschalen bzw. Bananenreste sind verderblich und die Rückfettung ist unzureichend.
  • Geschlagenes Eiweiß für Fettflecken: Das Eiweiß hinterlässt einen Film. 

 

Die typischen Hausmittelchen sind also nicht die richtige Wahl, um ihre hochwertige Ledertasche nachhaltig zu pflegen und das Leder lange schön zu erhalten. Möchten sie ihre Ledermaterialien dennoch umweltfreundlich reinigen, stehen unterschiedliche Bio-Produkte für die Lederpflege zur Auswahl.

 

 

 

Bio-Lederpflege bei Jahn-Lederwaren

Auch wenn es keine herstellerübergreifenden Zertifizierungen im Bereich der Lederpflege existieren, gibt es doch mehrere Anbieter, die sich der Einhaltung unterschiedlicher Bio-Kriterien freiwillig verschrieben haben und dies auf ihren Produkten ausweisen.

 

So finden sie in unserem Sortiment bspw. die Rauhlederpflege von Ulrich, ein ökologisches Lederpflegemittel.

 

Durch was zeichnen sich die biologische Lederpflege bzw. ökologische Lederreinigung überhaupt aus?

 

Die Mittel geben an, dass sie bspw.:

 

  • aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen
  • keine Erdöltenside enthalten
  • keine optische Aufheller enthalten
  • keine Duft- und Farbstoffe enthalten
  • keine Konservierungsmittel enthalten
  • auf Palmöl verzichten
  • biologisch abbaubar sind
  • den Richtlinien des Deutschen Tierschutzbundes entsprechen

 

Jahn-Lederwaren führt in seinem Sortiment aber auch ganz konventionelle Produkte, um Taschen oder sonstige Artikel aus echtem Leder zu reinigen, zu pflegen oder zu imprägnieren. So gibt es vor allem verschiedene Produkte der Marke Colourlock.

 

 

 

Leder pflegen mit Wasser?

Gute und günstige Alternative oder lieber bleiben lassen?

 

Lederreinigung mit Wasser ist gut, wenn es darum geht, grobe Verschmutzungen zu entfernen

Mit dem Rad in den Regen gekommen? Die schicke Umhängetasche oder Ihr Rucksack haben ein paar Matschspritzer abbekommen? In solchen Fällen muss das Leder erst von Verschmutzungen befreit werden. Grobe Verschmutzungen können mit einer weichen Bürste oder einem feuchten Lappen entfernt werden. Bei größeren Verschmutzungen empfehlen wir, zusätzlich einen Lederreiniger zu verwenden. Dabei ist zu beachten, dass zu viel mechanische Bearbeitung schlecht ist, weil das Leder Schäden davontragen könnte. Daher immer vorsichtig vorgehen und einzelne Stellen nicht zu lange und zu intensiv bearbeiten.

 

 

Lederreinigung mit Wasser ist schlecht, wenn es sich um offenporiges Leder handelt

Wenn Sie nicht wissen, um welche Art von Leder es sich bei Ihrem Produkt handelt, machen Sie zuerst den Wassertropfentest: Verreiben Sie einen Tropfen Wasser an einer verdecken Stelle und schauen Sie, ob das Wasser abperlt oder einzieht. Perlt der Tropfen ab, ist alles in Ordnung und Sie können problemlos das Leder mit Wasser bzw. wässrigen Reinigern sauber machen.

Zieht das Wasser jedoch ein, haben Sie es mit einem offenporigen Leder wie z.B. Rauleder, Büffelleder oder Anilinleder zu tun. Offenporiges Leder ist sehr empfindlich, was den Kontakt mit Wasser bzw. anderen Flüssigkeiten angeht. In diesem Fall ist also davon abzuraten, Wasser zur Reinigung des Leders zu verwenden.

 

 

 

Lederpflege: Was ist besser - Lederfett oder Lederöl?

 

Oft heißt es, Lederfett schließe die Poren des Leders, während Lederöl das Leder quasi ertränken würde und danach zu ölig aussehe lasse. Laut „Lederzentrum“, wahre Experte für die Lederpflege, würde Lederfett, solange es nicht aus besonders zähen Harzen oder Wachsen bestehe, die Atmungsaktivität eines Leders jedoch kaum beeinträchtigen. Genauso wenig würde ein Lederöl bei sparsamen Auftrag ein Produkt „verölen“.  

 

Das „Lederzentrum“ hält deshalb fest: „Bei einem alten, trockenen Leder macht es durchaus Sinn, eher ein Lederöl zu verwenden. Dieses ist flüssiger und dringt tiefer in die Fasern vor, die durch die Trockenheit bereits gelitten haben. Bei einem Neuleder ist es hingegen egal, ob ein Öl oder ein Fett aufgetragen wird. Wichtig ist, neue Leder sparsam und regelmäßig zu pflegen. In solchen Fällen bleibt es dem Kunden überlassen, welches Produkt er vorzieht.“

 

 

 

Lederpflege speziell für offenporiges Leder

 

Wie pflege ich Wildleder bzw. Velourleder richtig? Velourleder wird umgangssprachlich oft als Wildleder bezeichnet und wird als Sammelbegriff für alle Lederarten mit rauer Oberfläche bezeichnet.

 

Haben Sie also eine Tasche oder einen Rucksack aus offenporigen, naturbelassenen Leder, dringt jede Art von Feuchtigkeit in das Leder ein und hinterlässt in schlimmsten Fall einen unschönen Fleck. Was also tun? In diesem Fall empfiehlt es sich, das Leder von Anfang an zu imprägnieren, um zu verhindern, dass Wasser oder Feuchtigkeit in das Leder einzieht.

 

Ob das Leder ausreichend imprägniert ist, erkennen Sie daran, dass Wasser nicht mehr in das Leder einzieht sondern abperlt. Das Imprägnieren muss allerdings nach einiger Zeit aufgefrischt werden. Sie erkennen es daran, dass die Tasche, der Rucksack, die Mappe oder um welchen Lederartigel es konkret auch geht, wieder empfindlich gegenüber Flüssigkeiten wird, d.h. es ist höchste Zeit für eine erneute Imprägnierung.

 

 

 

Flecken aus offenporigem Leder entfernen

 

Sie haben z.B. eine Tasche aus Büffelleder oder eine Mappe aus Anilinleder. Trotz sorgfältiger Pflege haben Sie ein paar Flecken davongetragen? Und jetzt?

 

Eingetrocknete, tiefsitzende Flecken sind tatsächlich nur schwer aus offenporigem Leder zu entfernen. Mit einem speziellen Radierer für Rauleder, dem Nubuk-Radierer, lassen sich eventuell Flecken trotzdem entfernen. Dafür müssen Sie das Leder vorsichtig mit dem Radierer aufrauen. Nach dem Aufrauen sollten Sie das Leder dann mit einer Raulederpflege behandeln. Tiefsitzende Flecken lassen sich damit allerdings nicht entfernen. Sie gehören in die Hände eines professionellen Spezialisten.

 

 

 

Worst Case: Leder mit Schimmel

 

Was tun bei Schimmelbefall auf Leder? Wie kann man Leder mit Schimmel reinigen? Wie kann man den Schimmel von Produkten aus Leder wieder entfernen?

 

Ist Ihre Tasche, Ihr Rucksack oder auch jedes sonstige Lederprodukt von Schimmel befallen, muss das betroffene Stück sofort gereinigt werden. Das „Hausjournal.net“ empfiehlt in diesem Fall, dass man am besten eine verdünnte Essigessenz verwendet (z.B. 25 %), um den Schimmelpilz abzutöten. Bei Glattleder empfehle sich, eine Lösung „Essig zu Wasser im Verhältnis 1 zu 1“ zu mischen, mit der man dann das Glattleder abwische. Danach solle das Leder mit klarem Wasser gespült werden. Bei Rauleder, wie Anilin- oder Büffelleder, solle man die betroffene Stelle nur betupfen.

 

Das „Lederzentrum“ weist darauf hin, dass man, rasches Handeln vorausgesetzt, Probleme mit Weißen Schimmel schnell und recht einfach in den Griff bekommen könne. Ganz anders schaue es allerdings aus, wenn das Leder mit Schwarzem Schimmel befallen sei. Selbst wenn man das Leder soweit reinigen könne, dass die Optik wieder in Ordnung sei, der modrige Geruch nach feuchtem Keller bleibe. Man müsse bei der Lagerung zukünftig darauf achten, dass Lederartikel nicht bei zu hoher Luftfeuchtigkeit ohne ausreichende Luftzirkulation verstaut werden dürften. Ansonsten bekomme man das Problem mit dem Schimmel immer wieder.

 

 

 

Service und Informationen

 

Bei jedem Kauf in unserem Shop erhalten Sie selbstverständlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht und eine Gewährleistung von zwei Jahren. Sollten Sie noch Fragen haben oder eine Beratung wünschen, können Sie uns gerne anrufen oder eine E-Mail schicken.

 

Kontakt:

Jahn-Lederwaren

Dipl. Designer Dirk Jahn

Dischingerweg 19

72070 Tübingen

E-Mail: jahn@jahn-lederwaren.de